Skulpturenpark Ennetbuergen

Carlo Borer

1961 in Solothurn, lebt in Zuchwil

«Objekt Nr. 397», 2007, Stahl
Borers räumliche Schlaufen werden mit Hilfe von CAD-Programmen im virtuellen Raum entwickelt. Für die Überführung dieser Form in ein reell fassbares Werk fordert er Werkstoffe und CAD-Programme bis an die Grenzen des technisch Machbaren. Das entwickelte Objekt, genauer, dessen Flächen, werden nach präzisen Plänen ausgezogen, abgewickelt, mit Laser geschnitten, mit Rundwalzen geformt, verschweisst und geschliffen. Borer überlässt nichts dem Zufall. Seine Objekte sind geometrisch gedacht, kaum organisch gewachsen. In den streng komponierten, technisch perfekt konstruierten Objekten gelingt es ihm, das Spannungsverhältnis zwischen Statik und Dynamik (Rotation), weichen und kantigen Formen, Schwere und Leichtigkeit zum Ausdruck zu bringen.